Die drei größten Irrtümer ...
 
... der „neuen“ deutschen Rechtschreibung
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Rechtschreibung
Montag, 13. April 2009
-Blog:
Wirtschafts-Kunde
Das „scharfe S“ gibt es nicht mehr.
Die
großen
Irrtümer der
„neuen“ Rechtschreibung
Quatsch!
Ein „ß“ steht immer nach lang gesprochenen Vokalen wie in „Gruß“ oder „genießen“. Ein Doppel-S schreibt man nach einem kurz gesprochenen Vokal wie in „Kuss“.
Vor dem erweiterten Infinitiv muss kein Komma mehr stehen.
Quatsch!
In den meisten Fällen kommt vor dem erweiterten Infinitiv nach wie vor ein Komma. Neu ist, dass man es in manchen Fällen weglassen kann - aber nicht muss. Es schadet also nicht, ein Komma zu setzen.
Den Infinitiv erkennen Sie in der Regel an einem „zu“ und einem anschließenden Verb in der Grundform („zu setzen“), die Erweiterung kann zum Beispiel ein Substantiv, ein Adjektiv oder ein ganzer Halbsatz sein, das sich auf das Verb bezieht („ein Komma“; „Sie ... in der für Sie schönsten Zeit des Jahres himmlisch zu verwöhnen“).
Kombinationen aus einem Verb und einem Adjektiv oder einem weiteren Verb werden jetzt immer zusammen geschrieben.
Quatsch!
Bis auf Ausnahmen wird es mit dem Verb zusammen geschrieben, wenn das zweite Verb oder das Adjektiv seine ursprüngliche Bedeutung verliert.
Also: sitzenbleiben in der Schule, sitzen bleiben auf dem Stuhl.
strokestrokestrokestroke
Zur Erinnerung:
Verb = Tunwort wie „schreiben“ oder „servieren“
Substantiv = Hauptwort wie „Rechtschreibung“ oder „Speise“
Adjektiv = Eigenschaftswort wie „richtig“ oder „heiß“
Vokal = Selbstlaut (a, e, i, o, u)
Foto: foreverdreaming, „einen brief schreiben“, CC-Lizenz (BY 2.0)

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